Schulstreik am 15.03.2019 in Oettingen

06. März 2019  Darum gibt es uns

Brief an die Schulleitungen in Oettigen:

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Am 15.03.2019, von 8:00 bis 13:00 beteiligen sich die Schüler in Oettingen am globalen Schulstreik zu dem die Organisation “Fridays for Future” aufgerufen hat!
 
Bis Heute wurden alle ‘Klimaabkommen’ der Politik gebrochen, die erklärten Ziele nicht eingehalten und es wird weiter Kohle abgebaut um fosiles CO² zu verbrennen, um Strom und/oder Kraftstoff zu gewinnen. Diese kurzsichtige Lebensweise muss jetzt aufhören! Die Klimaziele aus den Klimaabkommen von Paris sind zu erreichen, wenn die Politik endlich will und nicht andauernd vor der Autoindustrie.- der Energie.- und anderen Lobbys einbricht und sich an deren Aktionen bereichert!
Es werden weltweit Kriege um Ressourcen geführt, die Bevölkerung der betroffenen Gebiete werden, auch mit deutschen Waffen, fortwährend ermordet und zu Geflüchteten gemacht, die Leidtragenden sind die Frauen, Kinder und Unschuldige, die sowieso nix dafür können – nur Konzerne profitieren!
 
Das muss aufhören!
 
Unterstützen Sie unseren Streik am 15.03.2019 und motivieren Sie als Schulleitung ihre Schüler zum Marktplatz zu kommen, um der Welt zu zeigen, daß es um UNSERE Zukunft geht und das Zeichen, das wir an diesem Tag setzen, verstärken!
 

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht! - Die nicht!"

Danke, für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Jasmin Bauer
Oettingen

Ergänzung von Heiner Holl, Nördlingen: "Greta und der Streik am 15.3. "

Es muß erst ein Kind aus Schweden kommen, um die Welt aufzurütteln. Aber manchmal braucht es eine Jeanne d’Arc, damit das Notwendige (bitte wörtlich nehmen!) endlich endlich und wirksam vorankommt. Die Lage ist ja erst seit Jahrzehnten in allen Einzelheiten bekannt, die CO2 Emissionen sind aber alleine seit 1990 weltweit um über 60 % gestiegen, 1992 hat die “Weltgemeinschaft” (wer immer das ist) in Rio bei der ersten Klimakonferenz die drastische Reduzierung der Treibhausgase gefordert, das genaue Gegenteil wird immer noch weiter getrieben. Im letzten Quartal 2018 ist der tägliche (TÄGLICHE!!) Verbrauch an Öl auf über 100 000 000 barrel à 159liter gestiegen, das sind täglich 50 der heute riesigsten Tanker.
“Verantwortliche”, eher verantwortungslose Mächtige in Wirtschaft und Politik gehören zum Teufel gejagt.

Das neue Buch von Jürgen Todenhöfer trifft den Nagel auf den Kopf!

21. Februar 2019  Darum gibt es uns

Nachdenkseiten 19. Februar 2019

Ein Artikel von: Redaktion

Der Westen ist ein Sammelsurium von Heuchlern. Das konnte man bei der Sicherheitskonferenz in München beobachten, das kann man täglich in vielerlei Meldungen von Politikern und Medienschaffenden erleben. Die NachDenkSeiten berichten unentwegt davon. Viele reden wie Frau Merkel zum Beispiel am Samstag in München von „Wertegemeinschaft“, aber ihre Praxis ist weit von ihren angeblichen Werten entfernt. „Wie Politik und Medien unsere Werte verraten“ heißt es im Untertitel des Buches von Jürgen und Frédéric Todenhöfer. Und weiter: „Die Außenpolitik des Westens beruht auf einer großen Lüge: Seine weltweiten Militärinterventionen dienen bereits seit Jahrhunderten weder den Menschenrechten noch anderen edlen Werten und Zielen, sondern stets ökonomischen oder geostrategischen Interessen.“ Albrecht Müller.

Jürgen Todenhöfer belegt diese These in seinem neuen Buch mit Reportagen aus den Krisengebieten dieser Welt. Er hat das Buch gemeinsam mit seinem Sohn und Co-Autor Frédéric Todenhöfer vor Ort in den gefährlichsten Krisengebieten der Welt recherchiert.

Vermutlich wird dieses Buch nur begrenzten Beifall bei den Zeitgenossen in Politik und Medien finden. Die NachDenkSeiten werden darauf jedoch noch ausführlich zurückkommen. Vorerst zu Ihrer Information die Mitteilung des Verlages von heute Nacht.

 

Die LINKE. auf der Anti-Siko-Demo 19.02.2019, München

20. Februar 2019  Darum gibt es uns
  • Im Jemen leben und sterben Millionen von Menschen in erbärmlichen Umständen. Dieses Sterben und Hungern muss gestoppt werden.
  • Und ja, wer die Bundeswehr in die ganze Welt schickt, sollte dringend nachsehen, was sie dort überhaupt tut. Ich erwarte von der Bundeswehr und der Bundesregierung, dass sie Bilanz ziehen, wie viele Tote, wieviel Zerstörung, wieviel Hunger und Armut das Ergebnis sind von 25 Jahren Auslandseinsätzen.
  • Ich erwarte, dass Ursula von der Leyen, als Teil ihrer Hausaufgaben, offenlegt, wie viele Verträge mit sündhaft teuren Beratern vom Verteidigungsministerium abgeschlossen wurden. Dass hier Steuergelder in gigantischem Umfang ausgegeben wurden und uns niemand sagen kann, wozu die Gelder genau verwendet wurden, das zeigt doch schon, dass sie unsere Steuergelder nicht verdient haben – nicht für den Krieg und auch sonst nicht.
  • Und ja, es gibt einen rechten Sumpf in der Bundeswehr, den die Ministerin dringend trocken legen müsste. Es gibt Nationalisten, Rechtsextreme, Wehrmachtfetischisten und so weiter in der Bundeswehr – und das sind keine Einzelfälle. Hier ist viel zu tun. Nazis raus
Hauptrednerin Clauidia Haydt
  • Die Doomsday Clock, die sogenannte Weltuntergangsuhr steht seit über einem Jahr auf zwei Minuten vor zwölf. Die Wissenschaftler, die Jahr für Jahr diese Bedrohungsuhrzeit festlegen, haben zwei Gründe dafür benannt. Der eine ist der Klimawandel, gegen den die hier bei der Sicherheitskonferenz Versammelten, nichts aber auch gar nichts machen. Im Gegenteil, sie tragen zu seiner Verschärfung bei. Und der zweite Teil der Begründung ist die atomare Aufrüstung vor der wir zurzeit stehen. Die Wissenschaftler sagen klar, dass das was der Öffentlichkeit als Modernisierung von Atomwaffen verkauft wird, an keiner Stelle unterscheidbar ist von einem neuen Wettrüsten. Wir sind hier, weil wir kein atomares Wettrüsten in der Mitte Europas und auch sonst nirgendwo akzeptieren werden.
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Anti Siko-Demo: der Artikel der LINKE.n

19. Februar 2019  Darum gibt es uns

Am vergangenen Samstag, den 16. Februar haben tausende Menschen in München friedlich gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz in München demonstriert.
Neben zahlreichen Aktiven aus der Partei und der Linksjugend, haben sich auch Heike Hänsel (MdB), Alexander Neu (MdB), Andreas Wagner (MdB), Ates Gürpinar (Landessprecher DIE LINKE. Bayern) und Claudia Haydt an der Demonstration beteiligt. Letztere hat eine kämpferische Rede zum Abschluss gehalten, die großen Beifall erntete.

Münchner Friedenskonferenz

18. Februar 2019  Darum gibt es uns

Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz wird auch wieder die Internationale Friedenskonferenz stattfinden. Bereits zum 17. Mal versammeln sich Friedensaktivisten in München zu einem Forum und einer Demonstration. Initiator ist der inzwischen legendäre Claus Schreer. Sputnik hat ihn exklusiv zu den Zielen der Friedenskonferenz befragt.

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Quelle: Sputnik Deutschland

Erbärmliches Auftreten der LINKE.n

18. Februar 2019  Darum gibt es uns

Wo war die LINKE.?

Am vergangenen Samstag hat die jährliche Demonstration gegen sie sogenannte “Sicherheitskonferenz” in München, im Bayrischen Hof, stattgefunden.
Die Friedenspartei DIE LINKE. war nur am Rande, mit ein paar Wenigen anwesend. Der Landessprecher Ateć Gürpinar und der MdB Andreas Wagner wurden schweigend gesichtet, ähnlich wie “Baumarktverkäufer”, wenn man am Schraubenregal was sucht! Ich selbst habe lediglich 3 LINKE. Fahnen bemerkt.

Ist die Anti-Siko-Demo nicht eine der wichtigsten Veranstaltungen im laufenden Jahr, für den Frieden in der Welt, zu der eigentliche ALLE LINKE.n dabei sein sollten? Die Aufmerksamkeit um die Sicherheitskonferenz und der Protest dagegen ist international beachtet. Hat es DIE LINKE. nicht nötig, auf sich aufmerksam zu machen? m Programm der Partei DIE LINKE. ist doch der Wunsch nach Frieden weltweit verankert, oder hat man es nicht mehr nötig, sich gegen imperialistische Machenschaften der Geld-Mächtigen zu stellen?

Die MLPD, die KPD, #aufstehen!, die DFG-VK… und Ver.di, alle waren gut sichtbar und bekundeten ihren Unmut gegenüber den Kriegstreibern, die bei Gourmet-Küche und Champagner den Untergang der Welt planen!

Ich rufe die Parteispitze auf, nächstes Jahr, zum Protest bundesweit aufzurufen, die LINKE. mit so vielen Promis wie möglich, zu präsentieren, um der internationalen Öffentlichkeit die Ernsthaftigkeit der LINKE.n Friedensbemühungen deutlich zu machen!

…Beschämend

mit solidarischen Grüßen

Franz Grundschöttel

Parteimitglied der LINKE.n

Claudia Heydt, die Hauptrednerin, ist auch bei der LINKEN. Sie wurde angekündigt als Vorstandsmitglied der europ. LINKEN und als Mitglied im Beirat der IMI.

Richtigstellung von Ateś Gürpinar, Landessprecher der LINKE.n Bayern:

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Riesen Andrang zur Beteiligung am Volksbegehren „Rettet die Bienen!“

11. Februar 2019  Darum gibt es uns
Geschaft über 1 Million Unterschriften

Am Samstag, den 09.02.2019 hatte das Bürgerbüro in Nördlingen eine Sonderöffnungszeit zum Eintragen in das Volksbegehren eingerichtet. Diese nutzten die Nördlinger in großer Zahl um ihre Stimme zur Rettung der Artenvielfalt abzugeben.

Gleichzeitig mit der Sonderöffnungszeit im Bürgerbüro waren die Aktivisten für das Volksbegehren ‚Rettet die Bienen‘ an zwei Infoständen in der Nördlinger Fußgängerzone und sogar eine Schülergruppe des Theodor Heuss Gymnasiums, die Arbeitsgruppe ‚Bienen und Honig‘, in Imkermontur, unterwegs und hat Passanten aktiv auf das Volksbegehren aufmerksam gemacht. Die Warteschlange vor dem Bürgerbüro riss bis 12:00, dem Büroschluss nicht ab. Die Offene LINKE.Ries e.V. unterhielt den Infostand am Kriegerbrunnen, wo extra zu diesem Anlass das sogenannte Bienen-Mobil aus München zu Hilfe kam. Es wurden gute, informative Gespräche, unter Anderem auch mit Landwirten, konventioneller Ausrichtung, geführt. Die Aktivisten der Offenen LINKE.n konnten mit dem Vorwurf des ‚Bauern-Bashing‘ (Die Bauern sind Schuld) aufräumen und einige Missverständnisse richtigstellen!

Auch in dieser wichtigen Kampagne sind ‚Fake-News‘ im Umlauf, wie so oft, wenn die Interessen verschiedener Gruppierungen aufeinander treffen. So behauptet die Propaganda-Abteilung des Bayrischen Bauern Verbandes, daß lediglich bis zu 22% der Insekten ‚gefährdet‘ sein und die Bienen, Galionsfigur des Volksbegehrens, sogar in der Population zunehmend sei, mit 200.000 Völkern vor 10 Jahren und einem heutigen Stand von 300.000 Völkern, bei den Nutzbienen.

Dass es aber um das Jahr 1900 etwa 2.000.000 Völker Nutzbienen waren, verschweigt er.
Die sogenannte ‚Krefelder-Studie‘, durchgeführt von promovierten Wissenschaftlern aus eben Krefeld belegt eindrücklich, dass die Biomasse der Insekten um 76% geschrumpft ist!
Lichtverschmutzung sei Schuld am ‚geringfügigem‘ Rückgang der Insektenvielfalt!
Herr Dr. Andreas Segerer, Uni München, hat dem widersprechend heraus gearbeitet, dass der Anteil der nachtaktiven Falterarten um -31% schrumpfte, der Anteil der tagaktiven Falterarten jedoch um -39%. Wäre also die Lichtverschmutzung Hauptgrund für das Artensterben, würden diese Zahlen anders aussehen. Weiter führt Dr. Segerer aus, das auch der Klimawandel bei uns in Bayern nicht die Hauptschuld trägt, sondern die Überdüngung der Gärten und Felder mit Stickstoffverbindungen, die Monokulturen und auch die Luftbelastung, verursacht von Industrie und Verkehr hauptsächlich verantwortlich zu machen sind.

Noch bis einschließlich dem 13. Februar können Unentschlossene und Nachzügler ihre Unterschrift für das Volksbegehren im zuständigen Rathaus leisten.

Der wahre Hintergrund des Insektensterbens

05. Februar 2019  Darum gibt es uns

Wer sich mit den Klassikern der Literatur beschäftigt, trifft des Öfteren auf die Beschreibung von Naturzuständen, die schon unsere Eltern und Großeltern nicht mehr kannten.

Durch die Zentralisierung und stetige Vergrößerung der Landwirtschaft, durch die Aneignung der Allmende (das waren landwirtschaftliche Flächen in Gemeineigentum) durch meist adlige Grundbesitzer, die Mechanisierung der Landwirtschaft durch immer bessere Arbeitsgeräte – endend mit den modernen riesigen, oftmals computergesteuerten Traktoren und Maschinen – wurde nicht nur die Ertragskraft des Bodens immens gesteigert, dabei aber in verheerendem Ausmaß die „Lebenskraft“ des Bodens zerstört. Damit ging die Vernichtung der seit der letzten Eiszeit entstandenen Flora und Fauna einher. Schon Goethe beklagt, dass die ihm seit seiner Jugend bekannten Insekten teilweise fehlen . . .

Seit der Entdeckung, dass Düngemittel künstlich hergestellt werden können, erhöhte sich das Tempo der Veränderung (= Verschlechterung) rasant. Heute stehen wir vor dem Scherbenhaufen des Fortschritts aus biologischer Sicht, mit ausgestorbenen oder vom Aussterben bedrohten Spezies. Gerade die letzten Jahrzehnte seit dem 2. Weltkrieg haben eine vernichtende Bilanz des Rückgangs und Verschwindens von Insekten, Vögeln, Säugetieren, Amphibien, Pflanzen, intakten Ökosystemen und und und vorzuweisen.

Der Erfolg des angeblichen Fortschritts sind landwirtschaftliche Industriebetriebe, die den letzten bäuerlichen Hofstellen über kurz oder lang den Garaus machen und gleichzeitig vor allem mit ihren Tieren durch Massentierhaltung in absolut grausamer, verantwortungsloser, ja gesetzwidriger Weise verfahren. Nicht die sinnvolle Verwertung der Erzeugnisse ist Ziel, sondern die immer stärkere Ausbeutung des Bodens mit immer höheren Erträgen. Letztendlich geht es um die Akkumulierung von Kapital, um Anhäufung von Geld und dadurch um Macht. Sicherstellung der Versorgung mit Nahrungsmitteln steht schon lange nicht mehr im Vordergrund. Auch wenn manche Subventionen der EU bei der richtigen Stelle ankommen, so geht der Großteil doch an die Großbetriebe und dadurch auch an die Konzerne der chemischen Industrie, die, wie wir wissen, in recht kurzen Zyklen fusionieren und dadurch annähernd zu Monopolen anwachsen. Diese Monopole setzen ihre Macht gegebenfalls mit Gewalt und ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt, Klima und Ressourcen durch, was viele Beispiele in Süd- und Nordamerika, in Afrika und in Asien zeigen.

Fakt ist: ebensowenig wie Kapitalismus und Frieden zusammenpassen, passen Kapitalismus und Umweltschutz zusammen. Denn mit Frieden lässt sich ebensowenig Geld verdienen wie mit sinnvoller, umweltschützender Landwirtschaft.

Um der verhängnisvollen kapitalistischen Entwicklung ein Gegengewicht zu bieten, reicht es nicht, sich „nur“ für den Frieden, für den Umweltschutz, für einen menschlichen Umgang miteinander einzusetzen. Es gilt die Kraft hinter der inhumanen Politik dieser Welt anzuprangern und zu bekämpfen: den ungezügelten Kapitalismus, egal welcher Prägung: angelsächsisch, rheinisch, chinesisch – Kapital ist international und kennt keine Grenzen. Auch nicht die Protagonisten dieser für unseren Planeten gefährlichen Gesellschaftsform.

Warum sind die Bauern gegen die Bienen?

03. Februar 2019  Darum gibt es uns

Für Bienen ist das eine Wüste…

Das Spiel der Millionen-Bauern kennt der/die einfache Bayer*in schon seit Jahrzehnten. Vordergründig “sann’s dé Buama vom Land, dé wiss’n scho wia’s gäd!” “Dä Gloana soin’s Mai hoid’n und uns mocha loss’n!”
Viele Bauern sind Öko-Bauern, die ihre Erzeugnisse selbst verbrauchen und die Überschüsse auf den Markt bringen und dort verkaufen. So war das auch gedacht, der Markt als Teil der Wirtschaft – nur ist dieses Modell zur Marktwirtschaft verkommen: Bauern produzieren auf immer größer werdenden Feldern, mit immer größer werdenden Maschinen, für immer größer werdende Firmen, die ja die ‘Welternährung’ bestreiten müssen! Mit Unterstützung der Chemischen Industrie (argarheute vom 27.11.2018) wird die EU-Landwirtschaft zum kommerziellen Globale-Player gemacht, vom Lobbyismus. Die landwirtschaftliche Überproduktion durch Agrarfabriken, nicht durch kleine Bauern, zerstört, subventioniert, die Lebensräume der Insekten, der Vögel, Tiere und des Menschen.
Riesige Maisfelder zur Stromgewinnung, Rübenfelder zur Zuckergewinnung, gigantische Zwiebelfelder und Mega-Treibhäuser zur Gemüsegewinnung überschwemmen die Großmärkte in Europa, wodurch die Erzeugnisse zu Dumpingpreisen an Supermärkte gehen und die übrigen z.B. holländischen Zwiebeln werden ins EU-Ausland exportiert, was die Wirtschaft der dortigen Länder empfindlich trifft. Das ist einer der Haupt-Fluchtursachen, die wir Deutschen so gerne verleugnen.

Fridays for Future

29. Januar 2019  Darum gibt es uns