Warum sind die Bauern gegen die Bienen?

03. Februar 2019  Darum gibt es uns

Für Bienen ist das eine Wüste…

Das Spiel der Millionen-Bauern kennt der/die einfache Bayer*in schon seit Jahrzehnten. Vordergründig “sann’s dé Buama vom Land, dé wiss’n scho wia’s gäd!” “Dä Gloana soin’s Mai hoid’n und uns mocha loss’n!”
Viele Bauern sind Öko-Bauern, die ihre Erzeugnisse selbst verbrauchen und die Überschüsse auf den Markt bringen und dort verkaufen. So war das auch gedacht, der Markt als Teil der Wirtschaft – nur ist dieses Modell zur Marktwirtschaft verkommen: Bauern produzieren auf immer größer werdenden Feldern, mit immer größer werdenden Maschinen, für immer größer werdende Firmen, die ja die ‘Welternährung’ bestreiten müssen! Mit Unterstützung der Chemischen Industrie (argarheute vom 27.11.2018) wird die EU-Landwirtschaft zum kommerziellen Globale-Player gemacht, vom Lobbyismus. Die landwirtschaftliche Überproduktion durch Agrarfabriken, nicht durch kleine Bauern, zerstört, subventioniert, die Lebensräume der Insekten, der Vögel, Tiere und des Menschen.
Riesige Maisfelder zur Stromgewinnung, Rübenfelder zur Zuckergewinnung, gigantische Zwiebelfelder und Mega-Treibhäuser zur Gemüsegewinnung überschwemmen die Großmärkte in Europa, wodurch die Erzeugnisse zu Dumpingpreisen an Supermärkte gehen und die übrigen z.B. holländischen Zwiebeln werden ins EU-Ausland exportiert, was die Wirtschaft der dortigen Länder empfindlich trifft. Das ist einer der Haupt-Fluchtursachen, die wir Deutschen so gerne verleugnen.


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